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Studie über Meditation

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Viele Mediziner stehen der Meditation immer noch skeptisch gegenüber, so  Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center.

Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der  Studie  herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es  messbare Veränderungen von durch Stress hervorgerufenen Auswirkungen gibt. 

Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten 8 Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer  “generellen Angststörung”.

Die Kurs-Teilnehmer lernten verschiedene Elemente der Meditation, von denen es die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab.

Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine Stress-Management-Ausbildung mit Vorlesungen ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.

Vor Beginn und direkt nach den Kursen gaben die Forscher den Teilnehmern Aufgaben, die eine zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Dazu gehörte z.B. ein Rede vor Publikum mit einem 8 minütigen Zeitfenster. 

Personen, die bereits geübt waren zu meditieren, reagierten weniger gestresst, Messungen des Stresshormons ACTH im Blut ergaben im Vergleich mit den Teilnehmern der anderen Klasse geringer aus. . Sogenannte entzündliche Zytokine, die als genereller Marker für Entzündungen gelten hätten sich ebenfalls   reduziert. 

Die Ergebnisse der in den Kursen eingesetzten Meditation sprechen dafür, daß die Meditation nicht nur bewirkt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Anwendern auch, belastbarer zu sein. 

Die Achtsamkeitskurse würden ermöglichen, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssten so die Autoren der Studie. Eine Psychotherapie könne so gegebenenfalls vermieden. 

Originalstudie: The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017) 

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